Aktualisiert im Juli 2026
Preisrückgänge sind besonders teuer, wenn sie nach der Bestellung auftreten. Das Produkt kann sich weiter verkaufen, bindet aber Kapital für weniger Ertrag.
Du musst nicht jedes Produkt mit schwankendem Preis vermeiden. Entscheidend ist, wie weit der Preis fallen darf, bevor Gewinn und ROI deine Mindestwerte unterschreiten.
Kurzantwort
Ein Preisrückgang ist ein Prüfsignal und kein automatischer Ausschluss. Unterscheide kurze und wiederkehrende Veränderungen, vergleiche den neuen Preis mit deinem Break-even und passe Bestellung oder Einkaufskosten an, wenn der Nachteil nicht mehr zu deinen Regeln passt.
Bevor du aus dem Preisverlauf eine Sourcing-Entscheidung ableitest, sollten diese Punkte erfüllt sein.
Neue Angebote, mehr Bestand, Aktionen, Abverkauf, saisonale Veränderungen oder eine falsche Variantenzuordnung können den Preis beeinflussen. Der Chart allein erklärt die Ursache nicht.
Prüfe Angebots- und Wettbewerbskontext. Eine eintägige Aktion und ein dreimonatiger Abwärtstrend bedeuten unterschiedliche Risiken.
Berechne zuerst den Verkaufspreis ohne Gewinn und danach den Preis für deinen Mindestgewinn und Mindest-ROI.
Vergleiche beide Schwellen mit der historischen Spanne. Wenn normale Bewegung deine Mindestwerte regelmäßig unterschreitet, braucht der Deal niedrigere Kosten oder eine kleinere Bestellung.
Ein Produkt mit breiter oder fallender Spanne kann für einen kleinen Test geeignet sein und gleichzeitig eine schlechte tiefe Bestellung darstellen.
Nutze konservative Preise für den ersten Filter und dokumentiere die Annahme für eine spätere Prüfung.
Rocket Source ordnet Kennungen Amazon-Angeboten zu, berechnet Gewinn und ROI und hilft dir, konservative Preisannahmen mit einheitlichen Regeln auf große Kataloge anzuwenden.
Rocket Source Tarife vergleichenMögliche Ursachen sind neue Konkurrenz, Bestandsänderungen, Aktionen, Preisregeln, saisonale Nachfrage oder das Ende einer Knappheit. Prüfe das Angebot, statt nur aus dem Chart eine Ursache abzuleiten.
Nein. Prüfe, ob der normale Nachteil noch Mindestgewinn und Mindest-ROI erfüllt, und passe die Bestellmenge an Risiko und erwartete Verkaufsdauer an.
Nutze eine konservative Annahme, die durch die jüngste Spanne gestützt wird. Teste Durchschnitt und relevante Tiefs statt nur den aktuellen Höchstwert.